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Niedrigenergiehäuser zeichnen sich vor allem durch eine optimale Dämmung und damit eine verbesserte Wärmespeicherung aus. Die Heizkosten liegen aufgrund entsprechender Maßnahmen wie speziell isolierten Fenstern wesentlich niedriger als bei einem konventionellen Hausbau. Die zusätzliche Nutzung von Erdwärme oder Solarenergie stellt ebenfalls weitverbreitete Komponente dar. Eine gewisse Sonderstellung nehmen dabei die sogenannten Drei-Liter-Häuser ein. Ihr Name leitet sich von der Tatsache ab, dass sie jährlich unter 3 Liter Heizöl pro Quadratmeter verbrauchen, während herkömmliche Niedrigenergiehäuser noch mit Werten um die 4 Liter aufwarten. Ebenfalls eine eigene Kategorie bilden die Passivhäuser , die sogar nur einen Verbrauch von weniger als 1,5 Liter haben. Bereits im Haus befindliche Wärme aus allen zur Verfügung stehenden Quellen wird gespeichert und nach Bedarf wieder abgegeben. Ein Heizsystem im eigentlichen Sinne existiert nicht. Wer sich ernsthaft für eine dieser Formen des ökologischen Hausbaus interessiert, sollte stets die aktuellen Entwicklungen im Auge behalten, denn die Hersteller sind bemüht, den Fortschritt immer weiter voranzutreiben – und die Aussichten sind derzeit mehr als positiv. Nachteil der Öko-Häuser ist zunächst natürlich der etwas höhere Preis. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Auf lange Frist gesehen amortisieren sich nämlich meist die Mehrkosten und auch mögliche Subventionen von Seite des Staates belohnen den umweltbewussten Bauherrn.
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