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Dieser Bereich hat auf den ersten Blick eine gewisse Ähnlichkeit mit den sogenannten Fertighäusern. Auch hier basiert der Hausbau auf einzelnen Bestandteilen, die im Unternehmen vorgefertigt und anschließend vor Ort zusammengesetzt werden. Bei näherer Betrachtung existieren allerdings enorme Unterschiede. Selbstbauhäuser sind bei Weitem nicht in einem Tag montiert, sondern warten mit einer langfristigen Montage von ungefähr 2 Jahren und Arbeitsstunden im vierstelligen Bereich auf. Mit dem Schwerpunkt auf Eigenleistung und entsprechender Bereitschaft, dies in Kauf zu nehmen, können Bauherren spürbar Geld sparen. Und keine Sorge, sogar für Laien sollte der Hausbau aufgrund der durchaus benutzerfreundlichen Fabrikate keine unüberwindbare Hürde darstellen. Selbstverständlich muss man auch auf die Unterstützung durch Experten, die der Anbieter bereitstellt, nicht verzichten. Wichtig sind der Wille und die Möglichkeit, selbst so viel wie möglich zu erledigen, ein wenig Geduld aufzubringen und gleichzeitig zu wissen, wo die eigenen Grenzen liegen. Speziell Arbeiten am Dach oder der Elektrik sollte man Profis unbedingt überlassen. Die Risiken sind sonst einfach zu hoch und durch nötige Nachbesserungen wird aus einer scheinbaren Ersparnis schnell ein Loch im Budget, das sich kaum noch stopfen lässt.
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